Los geht’s: Begrüssung durch Urs Fueglistaller
10.15 Uhr. Prof. Urs Fueglistaller begrüsst die Teilnehmer beim Schweizer KMU-Tag.
Hier einige Auszüge aus seinem Manuskript – es gilt das gesprochene Wort.
Sehr geehrte Damen und Herren Stände-, National-, Regierungs-, Kantons- und Universitäts- sowie Gemeinderäte – meine sehr verehrten Damen, meine sehr verehrten Herren
Seien Sie alle uns herzlich willkommen zum diesjährigen KMU-Tag.
Als wir vom KMU-Institut und der freicom unsere Köpfe vor ca. 9 Monaten zusammenhielten und uns fragten, welches Thema interessiert die KMU und uns selbst, war der erste Teil unseres Themas schnell gefunden: KMU und Geschwindigkeit.
Sie glauben aber nicht, wie viel Zeit wir brauchten für den zweiten Teil des Titels: „- auf der Suche nach dem richtigen Tempo”.
Der eine wollte unbedingt die die Schnelligkeit der KMU auf dem Markt drin haben. Was auch richtig ist. Wenn wir von KMU sprechen, dann soll über deren Agilität, sofortige Adaption von neuen Markttrends, time to market, window of opportunity und Nasenlänge voraus dank Schnelligkeit gesprochen werden. Der zweite von uns Dreien bestand darauf, dass man am KMU-Tag darüber spricht, dass man als Unternehmerin und  Unternehmer auch bremsen können muss. Dass man in Hektik und extrem unsicheren Zeiten über die Besonnenheit, die innere Ruhe, die Entnahme von Geschwindigkeit denken soll und wie man sich als Unternehmer verhalten kann.
Und ich als Dritter im Bunde wollte beide Aspekte als Thema im KMU-Tag haben. Es ist doch so wie auf einer Wanderung. Als ein lieber Freund und ich letzthin auf den Säntis von der Schwägalp aus gestiegen sind, und nebenher die Gondelbahn auf und ab fuhr, da fragte ich mich schon: Gopfriedstutz, da wuchtest Du Dich den Hügel rauf, nebenher fährt in einem wahnwitzigen Tempo die Gondel den Berg rauf und ich habe einfach 100x länger. Aber es war eben die richtige Entscheidung, wir nahmen uns die Zeit füreinander und für den Weg. Und hatten vor allem die Freiheit, Gondel oder Wanderschuh zu wählen. Es war eben der Entscheid für das richtige Tempo.
Und deshalb haben wir uns etwas lapidar – ich gebe es zu – auf das Adjektiv “richtig” geeinigt. also vom richtigen Tempo.







