Miriam Meckel und das «Glück der Unerreichbarkeit»

| 24. Oktober 2008 um 14.08 Uhr | KMU-Tag 2008 | 2 Kommentare

HSG-Professorin Miriam Meckel (Uniprivat) spricht über «Das Glück der Unerreichbarkeit – Wege aus der Kommunikationsfalle». So heisst auch ihr aktuelles Buch.

Meckel erzählt eine Anekdote, wie sie nach einem mehrere Stunden langen Conference Call eine Buchhändlerin angeschnauzt hat, obwohl die gar nichts dafür konnte. Daraufhin war sie geläutert und hat begonnen, an ihrem Buch zu recherchieren. (Die Frage ist, ob sie nun keine Conference Calls mehr macht.)

On‐ und Offzeiten definieren

(Mit Verlaub: Die könnten alle auch bei imgriff.com stehen, für sowas braucht es in der Regel keine Wissenschaftler.)

Hier noch zwei Folien aus der Präsentation von Miriam Meckel:

Zum Stichwort (oder Mythos?) Multitasking zwei Studien:

Auch was Informationsflut betrifft, existiert eine interessante Studie, welche im Jahr 2002 durchgeführt wurde. Wissenschaftler der UC Berkeley schätzten damals die Menge an Daten, welche jedes Jahr neu auf unseren Festplatten gespeichert wird, auf 5 Exabytes (also 1 Milliarde Gigabytes). Um das besser zu veranschaulichen, wurde das Beispiel der Library of Congress in Washington herangezogen, welche damals 19 Millionen Bücher in ihrem Bestand hatte. 5 Exabytes entsprechen der Datenmenge von 500’000 Libraries of Congress! Rechnet man nun auch noch die Kommunikation via E-Mail und Telefon hinzu, kann man nochmals 10 Exabyte dazurechnen, wodurch sozusagen pro Jahr 1.5 Millionen Libraries of Congress neu auf den Festplatten dieser Welt abgespeichert werden. Überwältigend.

Übrigens: auf dem Foto scheint es, als würde Miriam Meckel verstohlen auf ihrem BlackBerry E-Mails checken…

Nette Fussnote: Meckel musste pünktlich um 12.20 Uhr gehen, und da sie selbst bei ihrem Vortrag etwas überzogen hatte, war sie bei der den Vormittag abschliessenden Diskussion nicht mehr da.

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2 Kommentare

  1. laura schrieb am

    18. August 2009 um 23.31 Uhr

    die frau links schaut aus wie anne will : )

  2. Peter Hogenkamp schrieb am

    19. August 2009 um 7.06 Uhr

    Fast. Aber Fernsehen stimmt. Ist die Schweizer Moderatorin Mona Vetsch (Wikipedia, Fotos).

 

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