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	<title>Blog&#124;&#124;kmu-tag &#187; Peter Hogenkamp</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Ludwig Hasler: «Wenn die Zeit sich selbst überholt» (Transkript)</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 23:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hasler]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch hier der Originaltext des Vortrags von Ludwig Hasler. «Wenn die Zeit sich selbst überholt» Philosophen singen gern das hohe Lied der Langsamkeit. Ich nicht. Gebe selber gern Gas. Jedenfalls halte ich wenig von landesüblichen Stillstandsabkommen. Was sagte ein frisch gewählter Ständeratspräsident? „Erwartet nichts Aussergewöhnliches von mir, ich werde bleiben, der ich war.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf vielfachen Wunsch hier der Originaltext des Vortrags von Ludwig Hasler.</em></p>
<p><strong>«Wenn die Zeit sich selbst überholt»</strong></p>
<p>Philosophen singen gern das hohe Lied der Langsamkeit. Ich nicht. Gebe selber gern Gas. Jedenfalls halte ich wenig von landesüblichen Stillstandsabkommen. Was sagte ein frisch gewählter Ständeratspräsident? „Erwartet nichts Aussergewöhnliches von mir, ich werde bleiben, der ich war.“ Na danke, das muss man sich leisten können. Kann sich aber keiner leisten. Wir müssen vorwärts machen, uns bewegen. Die Welt bewegt sich längst. China bildet jährlich eine Million Ingenieure aus, Indien Hunderttausende Informatiker. Und wir? Basteln an Nichtraucher-Gesetzen. Den Bürger vor sich selber schützen, das ist jetzt das Grösste. Kein Wunder, kommen hier auf einen Informatiker zwei Dutzend Psychotherapeuten. Die Schweiz, ein Therapiezentrum? Plus Wellness? Wir führen uns auf wie Pensionäre der Weltgeschichte, Ängstlich besorgt um den Cholesterinspiegel. Dabei täte uns mehr Blutdruck nur gut. Also mit der Zeit gehen? Sicher. Aber wie? Siehe Finanzkrise. Die Trader an der Wall Street, Gott, die gingen mit der Zeit. Liessen das herkömmliche Bankgeschäft weit hinter sich, handelten mit verschachtelten „Produkten“, die nichts wert waren –ausser der Spekulation, dass andere glaubten, sie seien was wert. Jetzt ist Schluss mit der Party. Das Geschäft mit Geld muss wieder dort beginnen, wo es einst war, ganz nahe am guten alten Pfandbrief, weniger riskant, weniger profitabel, strenger reguliert, langweiliger, provinzieller. Daraus kann man lernen: Wer besinnungslos mit der Zeit rudert, steuert nicht in die Zukunft, sondern kippt zurück in die Vergangenheit, therapiert von Doktor Staat. Wogegen Banken, die altväterisch agierten, heute vorne weg sind.<span id="more-132"></span></p>
<p>Muss man nur genug altmodisch sein –und findet sich unversehens an der Spitze der Avantgarde vor? Kommt vor –siehe Jean-Claude Biver: Renaissance der mechanischen Uhr. Aber was heisst altmodisch? Sicher kann man sagen: Wer nur mit der Zeit schwimmt, verpasst die Zukunft. Wir müssen in den Strom der Zeit eintauchen, aber wir dürfen uns darin nicht treiben lassen, wir müssen zwischendurch ans Ufer sitzen, die Strömung beobachten, kritisch einschätzen um –von Fall zu Fall –die Richtung wechseln zu können. Es braucht also eine zwiespältige Einstellung: mit der Zeit gehen –und neben ihr stehen. Wie schafft man das? Drei bescheidene Verschläge:</p>
<p>I. Mehr Rennpausen oder: Das Glück der leeren Zeit</p>
<p>Wir leben in der Turbo-Gesellschaft. Für Supersensible ein Graus. Z.B. die Fliegerei, ein Teufelszeug, schleudert den Menschen von einem Ort zum andern, ohne dass er Zeit hätte, sich der Kultur des fremden Landes behutsam zu nähern, so in der Art des Pilgers. Das Flugzeug sei schuld daran, dass das Leben immer hektischer verlaufe und die Stunden der Musse und inneren Einkehr seltener seien als eine Chartermaschine, die pünktlich abhebt. Ich halte das für kompletten Unsinn. Auf mich wirkt nichts so entschleunigend wie eine Flugreise. Erst eine Stunde in der S-Bahn, im Stau auf der Autobahn, zum Einchecken eine gefühlte Ewigkeit in der Warteschlange, dann endlose Warterei in der Abflughalle, vor der Landung die zwanzig Warteschleifen, schliesslich Ausharren am Gepäcklaufband, bis klar ist: Der Koffer landet in einem anderen Winkel der Welt. Wo sonst wird einem so viel Zeit geschenkt? Zeit zum Innehalten. Über sein Leben nachdenken, es neu ordnen. Doch wer schätzt diesen meditativen Effekt des Fliegens. Beide Pariser Flughäfen bieten neuerdings Tanzkurse an, damit Passagiere nicht durchdrehen. Komisch: Alle klagen, keine Zeit. Ist mal Zeit da, können sie mit ihr nichts anfangen. Üben lieber stümperhaft Tangoschritte –den Blick genervt auf die Uhr. Hätten sie wenigstens eine von Biver, so eine „Big Bang“, da kann man nur notdürftig die Zeit ablesen, ist mehr ein Meditationsding, ein kleiner buddhistischer Apparat, Einübung ins Nirvana, Verführung zum Durchlüften, Träumen&#8230; Darauf käme es an. Grad für Sie von der Wirtschaft. Was brauchen Sie? Innovation. Schön, aber wie wird man innovativ? In pausenloser Betriebsamkeit? Dauerrudern im Strom der Zeit? Eher umgekehrt: Mal ans Ufer sitzen, in den blauen Himmel sehen, die Vögel beobachten, die Gedanken ausschweifen lassen, träumen. Jean-Claude Biver sagt: Er verkaufe keine Uhren, sondern Träume. Gilt nicht nur für Luxusuhren. Auch für Handys, Autos, Bratwürste. Wer aber Träume verkaufen will, muss selber welche haben. Das Beispiel der Fliegerei zeigt: Nicht die Tempo-Gesellschaft hindert uns am innovativen Träumen. Wir hindern uns selbst –durch unsere mangelnde Liebe zur leeren Zeit. Mögen wir Zeit gar nicht? Meist sind wir gar nicht richtig da, in der Gegenwart, eher schon in der Zukunft, bei der nächsten Destination. Auch gut –nur: Wo soll dann das Neue herkommen, das Ungeahnte, Unkalkulierte? Ich kenne keinen Manager mehr, der nicht morgens um Fünf losrennt. Nichts gegen Rennen, aber Rennen an sich bringt nicht weiter. An der Euro 08 machte ich eine amüsante Beobachtung: Unsere CH-Kicker rannten weltmeisterlich, im Spiel gegen die Tschechen 124 Kilometer, die Tschechen bloss lumpige 115, dafür hatten die zwischendurch Zeit, ein paar Tore zu schiessen. Tore schiessen braucht –auch in der Wirtschaft –mehr als ausdauernde Betriebsamkeit: so etwas wie Inspiriertheit, eine Gewitztheit, situativ blitzschnell zu reagieren.</p>
<p>Falsch ist nicht das Rennen. Falsch ist das Geradeaus. Atemlose Zielstrebigkeit raubt uns die Wahrnehmung, wir sehen nichts, hören nichts, null Inspiration. Nicht alle können, wie Herr Biver, eine Viehherde haben. Aber wir könnten mal wandern statt rennen. Und dabei mehr in Bewegung bringen als unseren Body. So viel zum ersten Rezept: Mehr Rennpausen –oder: Das Glück der leeren Zeit.</p>
<p>II. Mehr Realtempo–oder: Die Tücken des Online-Lebens</p>
<p>Modern Times, Chaplin: Die Maschinen geben den Takt der Arbeit vor. Heute tun es digitale Informationstechniken. Ungleich schneller. Fällt in China ein Sack Reis um, weiss es Sekunden später der Nikkei. Wie es übermorgen um Ford steht, weiss schon jetzt der Down Jones. Ob ich selber einen goldenen November erleben werde, entnahm ich gestern dem SMI. Die digitale Welt hebelt die natürliche Zeit aus –und schaltet unseren Menschenverstand aus. Wie begann denn die Finanzkrise? Amerikaner, die noch kein Haus hatten, wollten eines, hatten aber kein Geld. Sie gingen zu denen, die Geld hatten, und liehen sich welches. Als die Häuser fertig waren und die Geldleute ihr Geld zurückhaben wollten, war es aber weg, weshalb die Geldleute zu anderen Geldleuten gingen und sie fragten, ob nicht sie vielleicht das verschwundene Geld haben wollten. Au fein, sagten die, Subprimes, und wie wir das wollen! Sie nahmen den Plunder, mischten ihn neu, gaben das Zeug weiter, und so kam es, wie es kommen musste.</p>
<p>So geht das, wenn wir die Zeit überlisten wollen. Wer ein Haus bauen will, muss warten, bis er etwas Geld hat. Wer mit Geld Geld verdienen will, muss warten, bis das Geld erwirtschaftet ist. Wollten beide nicht –und schufen eine Finanzindustrie, die nicht von dieser Welt ist. Hors sol. Von den Wolken herab sah man fast mitleidig auf die „Realwirtschaft“, die für alles so entsetzlich viel Zeit braucht: für Ideen, Produkte, Erlöse. Realfirmen wollten auch nicht die Dummen sein, kürzten ihre Entwicklungsbudgets bis zur Magersucht, verdienten lieber mit an Finanzgeschäften. Analysten, eh im Dienste der Irrealwirtschaft, taten das übrige, kürzten den Zeithorizont für Bewertung auf Quartalfrist&#8230;</p>
<p>Das Tempo erzeugte Nachhechler. Keiner wollte verpassen, was die andern machen. Stolze „Shareholder“(Aktienbesitzer) mutierten zu nervösen „Sharesellern“ (Verkäufern). So pervertierte die Grundidee der Investition: Kapital langfristig für eine Geschäftsidee bereit zu stellen. Jetzt sind wir zurück in der Vergangenheit. Schmerzhaft, für die „Realwirtschaft“ erfreulich. Künftig werden wieder Ideen zählen, der Zeithorizont der Anleger wird wachsen, die Renditeerwartung schrumpfen, die Unternehmen werden sich –mit längerem Atem –wieder um Produkte kümmern.</p>
<p>Die Zeit hat sich selbst eingeholt. Wir knipsen den gesunden Menschenverstand an. Rechnen wieder mit irdischem Zeitmass. Wir werden weiter in zwei Welten leben, mal online, mal offline. Was in der Online-Welt auf Mausklick läuft, dauert in der Realwelt. Das sollten wir kapiert haben. Oder hat Nicholas Carr recht? Der Internet-Guru behauptet: Das Online-Leben macht doof. Sein Hirn sei ein „nervöser Flipperautomat“, süchtig nach Google-Snacks, ständig in Angst, etwas zu verpassen, gleichzeitig frustriert, weil das Daten-Meer keinen Sinn ergebe. „Früher war ich, als Leser, ein Taucher im Ozean der Worte; heute rausche ich der Oberfläche entlang wie ein Wasserskifahrer.“ Kurz und übel: Wer surft, verflacht. Klar: Surfen ist die Kunst, an der Oberfläche zu bleiben. Wer Tiefgang will, muss eine andere Sportart wählen. Tauchen. Oder ans Ufer sitzen. Lesen. Kühe weiden. Tempo zurück schalten. Die Luft der Wirklichkeit einatmen. Erdung finden. Den gesunden Menschenverstand updaten.</p>
<p>III. Mehr Liebhaber –oder: Die Nase fürs Futur</p>
<p>Bisher: Wer immerzu rennt, verpasst die Gegenwart. Zum Schluss will ich ein zweites Problem mit der Zeit skizzieren: Wer in der Gegenwart sitzen bleibt, verpasst die Zukunft. Richtige Unternehmer denken ja täglich an Zukunft. Die kennt keiner, glücklicherweise. Für Sie ein Dilemma: Sie müssen heute Entscheidungen treffen, Über deren Richtigkeit/Falschheit der Markt erst in ein, zwei Jahren urteilt. Woher nehmen Sie das Gottvertrauen, richtig zu handeln – in eine vage Zukunft hinein?</p>
<p>Sie werden sagen, Sie verstehen was vom Geschäft. Sie haben Fachkompetenz, logisch, sonst wären Sie nicht hier. Aber überschätzen wir nicht die sogenannten Kompetenzen? Wir fragen: Hat der Mann einen Bachelor, die Frau ihren Master, einen MBA gar? Nichts gegen Studien, schon gar nichts gegen das KMU-Institut der Uni St. Gallen. Da lernt man jede Menge. Das Entscheidende müssen wir selber merken. Entscheidend ist nicht, dass wir Kompetenzen haben? Die hat heute jeder Depp. Entscheidend –im Leben wie in der Berufspraxis –ist, was wir mit unseren Kompetenzen anfangen können. Das aber hängt nicht vom Studium ab, sondern von der Person: von ihrer Lebhaftigkeit, Neugier, Beherztheit. Wer nur mit seinem angelernten Kompetenzenportfolio am Werk ist, gehört rasch zum alten Eisen, er klammert sich an Methoden von gestern und rutscht, Jahr für Jahr, aus der Gegenwart in die Vergangenheit. Für Zukunft gibt es keine Methoden. Da hilft nur die Wachheit der Person. Für Zukunft muss man einen Riecher haben, eine Nase –für das, was erst in der Luft liegt, feine Antennen für den Zeitgeist, fürs künftige Lebensgefühl. Lässt sich diese Nase fürs Futur bilden? Ich kenne einen Unternehmer, der schickt seine Kaderleute monatlich zweimal ins Kino. Kluge Idee. Wissen Sie, ein Chef mag noch so tolle Kompetenzen haben –doch wenn er den ganzen Tag am Computer sitzt, abends Eurosport schaut und einschläft: Wie soll der eine Ahnung haben von dem, was sich gesellschaftlich abspielt? Wie soll er Produkte für morgen entwickeln, für die Mentalität einer nachrückenden Generation? Da kann das Kino helfen. Kino, die Traumfabrik. Und auf dem Gütermarkt ist heute erfolgreich, wer mit Träumen handelt. Nicht bloss mit nützlichen Dingen, davon gibt es eh genug, funktionstüchtig sind die meisten. Da reüssiert, wer sein Produkt, seine Dienstleistung am raffiniertesten mit Träumen verknüpft. Ich sagte vorhin schon –mit Blick auf Jean-Claude Biver: Wer Kunden bei ihren Träumen abholen will, muss selber träumen. Nur Träume reichen in die Zukunft. Ich wundere mich, wie wenig „die Wirtschaft“ von Träumern hält. Sie bevorzugt „Profis“. Die Investmentbanker waren superprofessionell, erledigten alles nach der Risikoformel Li, da waren alle Daten der letzten 50 Jahre hinein gepackt, bloss nicht der aktuelle US-Hausbesitzer, der verarmt draussen in der Realität, nicht am Bildschirm. Die Vollprofis aber sassen Tag und Nacht vor dem Monitor. Hätten sie mal zum Fenster hinaus geschaut, wären sie zeitig auf die Idee gekommen, mit Habenichtsen lasse sich nicht endlos geschäften. Ist Jean-Claude Biver ein Profi? Als Uhrmacher, klar. Aber hat er genügend Credit Points in Marketing? Er ist ein Amateur. Ein Liebhaber. Profis stehen Über den Dingen, also nicht in ihnen, Liebhaber mögen, was sie tun, sie behandeln ihre Marke, ihre Produkte wie eine Geliebte, tun alles, sie zu verwöhnen, zu verführen, in Hochform zu bringen. Weil sie selber dabei aufleben. Die Briten sagen: No love, no time. Wer keine Liebe hat, zu den Dingen, den Menschen, hat auch nie Zeit. Erotiker haben immer Zeit. Sie leben in zwei Zeiten, in Gegenwart Zukunft. Sie sehen ihre Marke nicht nur, wie sie grad ist, sondern so, wie sie sein könnte. Liebhaber sind ein bisschen verrückt. Im Wortsinne ver-rückt. Sie gehen mit der Zeit, stehen aber auch neben ihr. Sie sehen die Gegenwart schon auf dem Weg in die Zukunft.</p>
<p>Nur so passiert es nicht, dass die Zeit sich selber einholt.</p>
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		<title>KMU-Tag-Blog: Danke für das Interesse, mehr folgt</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/kmu-tag-blog-danke-fuer-das-interesse-mehr-folgt/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Blog-Team vom KMU-Tag, bestehend aus Peter Hogenkamp und Damian Amherd, dankt für das Interesse und verabschiedet sich für heute. Wir werden am Wochenende die Artikel noch um einige Fotos erweitern (siehe auch den Flickr-Pool), also schauen Sie bitte Anfang nächster Woche noch einmal rein. Insbesondere der Beitrag «Wenn die Zeit sich selbst überholt» von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Blog-Team vom KMU-Tag, bestehend aus <a href="http://blogwerk.com/autoren/peter-hogenkamp/">Peter Hogenkamp</a> und <a href="http://blogwerk.com/autoren/damian-amherd/">Damian Amherd</a>, dankt für das Interesse und verabschiedet  sich für heute.</p>
<p>Wir werden am Wochenende die Artikel noch um einige Fotos erweitern (siehe auch den <a href="http://flickr.com/photos/31705185@N05/">Flickr-Pool</a>), also schauen Sie bitte Anfang nächster Woche noch einmal rein.</p>
<p>Insbesondere der Beitrag <a href="http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/ludwig-hasler-wenn-die-zeit-sich-selbst-ueberholt/">«Wenn die Zeit sich selbst überholt» von Ludwig Hasler</a> ist auf grosses Interesse gestossen, so dass wir diesen noch deutlich erweitern werden. </p>
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		<title>Pressespiegel: Der schnellste Bericht über den KMU-Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos Geschwindigkeit: Die anderen sind auch schnell. Roger Tinner von freicom hatte eben die Medienmitteilung über den KMU-Tag versandt, da war der erste Bericht auch schon live: Schweizer KMU auf der Suche nach dem richtigen Tempo schreibt die Online-Zeitung stadt24.ch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos Geschwindigkeit: Die anderen sind auch schnell. Roger Tinner von <a href="http://freicom.ch/">freicom</a> hatte eben die Medienmitteilung über den KMU-Tag versandt, da war der erste Bericht auch schon live: <a href="http://www.stadt24.ch/page/24477/17"><strong>Schweizer KMU auf der Suche nach dem richtigen Tempo</strong></a> schreibt die Online-Zeitung stadt24.ch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Daniel Hösli, Patrouille Suisse: «Teamwork als Schlüssel zum Erfolg»</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hösli]]></category>
		<category><![CDATA[Patrouille Suisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich mal ein echter Schweizer. die versteht man wenigstens gut. (Keine Ironie.   Daniel Hösli, geboren 1957, Berufsmilitärpilot seit 1981, von 1987 bis 1997 Mitglied der Patrouille Suisse von 1987 bis 1997, seit 2001 deren Kommandant. Hösli hält einen sehr unterhaltsamen Vortrag, der zwar kaum etwas mit dem Thema zu tun hat (ausser Allgemeinplätzen, dass Teamfähigkeit wichtiger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich mal ein echter Schweizer. die versteht man wenigstens gut. (Keine Ironie. <img src='http://blog.kmutag.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03.jpg"></a><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-87" title="Daniel Hösli, Kommandant Patroille Suisse" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Daniel Hösli, geboren 1957, Berufsmilitärpilot seit 1981, von 1987 bis 1997 Mitglied der <a href="http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/verbaende/einsatz_lw/kunstflugteam/ps.html">Patrouille Suisse</a> von 1987 bis 1997, seit 2001 deren Kommandant.<br />
<span id="more-81"></span></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie04.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie04-300x225.jpg" alt="" title="Überflug über das Bundeshaus" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-90" /></a></p>
<p>Hösli hält einen sehr unterhaltsamen Vortrag, der zwar kaum etwas mit dem Thema zu tun hat (ausser Allgemeinplätzen, dass Teamfähigkeit wichtiger ist als fliegerisches Können) mit vielen schönen Anekdoten. </p>
<p>Etwa, wie man so irgendwie halb ohne Genehmigung über das Bundeshaus geflogen ist (hat da jemand «Top Gun» gesagt?), Hösli schon Minuten nach der Landung einen Anruf vom Kommandanten der Schweizer Luftwaffe bekam, dann via Armeechef Keckeis zum Rapport zu Bundesrat und Verteidigungsminister Samuel Schmid durchgereicht wurde &#8212; der letztlich das dabei entstandene Foto als Neujahrsgruss versandte.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie18.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie18-300x225.jpg" alt="" title="Unser Team" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-92" /></a></p>
<p>Dass die «Chemie» beim Team stimmen muss, hatten wir angenommen, wenn man 2 m nebeneinander fliegt. Interessant aber die Ausführungen zur Zusammensetzung des Teams in der Luft: Während die Franzosen die Neulinge aussen fliegen lassen («wo auch mal einer verschwinden kann»), nehmen die Schweizer sie in die Mitte.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie21.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie21-300x225.jpg" alt="" title="Formation" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-93" /></a></p>
<p>Weitere Fotos und Anekdoten zeigen Hösli mit Ernesto Bertarelli («Wir sind dann noch einmal über die Bucht geflogen, und ab dem nächsten Tag haben sie dann auch wieder gewonnen.»), einen Flug über dem versammelten Bundesrat («Das kostet praktisch nichts, wir trainieren ja sonst sowieso.») und ein Herz, das man am Madonna-Konzert an den Himmel malte («Natürlich für unsere Fans, nicht für Madonna, wie die Presse schrieb.»).</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie26.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie26-300x225.jpg" alt="" title="Die Patrouille Suisse und Ernesto Bertarelli beim America&#039;s Cup" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-99" /></a></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie38.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie38-300x225.jpg" alt="" title="Hösli mit dem Bundesrat" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-100" /></a></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie50.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie50-300x225.jpg" alt="" title="Herz beim Madonna-Konzert" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-101" /></a></p>
<p>Am Ende zeigt Hösli noch ein Video der Patrouille Suisse, das deutlich in Top-Gun-Ästhetik daherkommt. Davon gibt es auch viele bei YouTube, hier eins: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yhI_UAUrUOM&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yhI_UAUrUOM&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Weitere <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=patrouille+suisse&#038;search_type=&#038;aq=0">hier</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ludwig Hasler: «Wenn die Zeit sich selbst überholt»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/ludwig-hasler-wenn-die-zeit-sich-selbst-ueberholt/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hasler]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommt Ludwig Hasler. Bio: Dr. phil., geb. 1945, Journalist, Philosoph, Kunstsammler, war Mitglied der Chefredaktion beim «St. Galler Tagblatt», dann bei der Zürcher «Weltwoche». Heute arbeitet er als Publizist, «Weltwoche»-Autor, Hochschuldozent für Philosophie und Medientheorie. Mona Vetsch fügt noch an, dass er beinahe Zehnkämpfer geworden wäre. Nach dem Parforceritt von Jean-Claude Biver wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/ludwig_hasler_kmu-tag.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-40" title="ludwig_hasler_kmu-tag" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/ludwig_hasler_kmu-tag.jpg" alt="" width="247" height="185" /></a></p>
<p>Jetzt kommt <strong>Ludwig Hasler</strong>. <em>Bio: Dr. phil., geb. 1945, Journalist, Philosoph, Kunstsammler, war Mitglied der Chefredaktion beim «St. Galler Tagblatt», dann bei der Zürcher «Weltwoche». Heute arbeitet er als Publizist, «Weltwoche»-Autor, Hochschuldozent für Philosophie und Medientheorie. Mona Vetsch fügt noch an, dass er beinahe Zehnkämpfer geworden wäre. </em></p>
<p>Nach dem Parforceritt von Jean-Claude Biver wird es nun langsamer, aber nur scheinbar einfacher, denn als Chronist müsste man sich bei Hasler bemühen, die Zitate wörtlich wiederzugeben.</p>
<p>Hasler beginnt mit dem Lob der Langeweile. «Wenn den alten Griechen nicht langweilig gewesen wäre, hätten sie nicht die olympischen Spiele erfunden. Auch Sie wären alle nicht hier, wenn Ihnen nicht etwas langweilig gewesen wäre.»</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Dabei ist für Hasler nicht etwa Langsamkeit die Maxime, wie einige bissige Bemerkungen zur Medienbranche zeigen: «Wenn die ganze Medienbranche immer noch nicht weiss, wer nächstes Jahr Radio machen darf, ist das eigentlich eine Schlamperei.» Und auch nicht Durchschnittlichkeit: «Wenn ein neugewählter Ständeratspräsident als erstes sagt: &#8216;Erwartet nicht viel von mir, ich bleibe der, der ich war&#8217;, dann denke ich: Das muss man sich erstmal leisten können.»</p>
<p>Drei Vorschläge von Hasler zur Verbesserung des Lebensgefühls:</p>
<p><strong>1. Mehr Rennpausen</strong></p>
<p>«Alle stöhnen: keine Zeit, keine Zeit &#8211; aber wenn sie mal Zeit haben, wissen sie nichts damit anzufangen.» Die beiden Pariser Flughäfen bieten neuerdings Tanzkurse an, um den Passagieren das Warten leichter zu machen.</p>
<p>An Frühaufsteher Biver gewandt: «Ich kenne inzwischen keinen Manager mehr, der nicht um fünf Uhr losrennt &#8212; ich schlafe dann noch.» Allerdings ist auch Hasler wohl kein Faulenzer, denn: «Ich bin allerdings um zwei noch wach.»</p>
<p>«Die Schweizer sind bei der EM im Spiel gegen die Tschechen 124 km gerannt, die Tschechen nur 114 km &#8212; dafür hatten sie Zeit, noch ein paar Tore zu schiessen.»</p>
<p><strong>2. Mehr Realpausen ohne die Tücken der digitalen Welt</strong></p>
<p>Hasler reiht vor allem schöne Aphorismen aneinander. Über die digitale Welt: «Wenn in China ein Sack umfällt, fällt kurze Zeit später auch der Nikkei.»</p>
<p>Hasler behauptet, dass die Realwirtschaft &#8211; bisher von der Finanzwirtschaft mitleidig belächelt &#8211; in Zukunft wieder zu Ehren kommen wird. Wir rechnen wieder mit irdischem Zeitmass.</p>
<p>Jetzt kommt die Keule gegen das Internet, mit Unterstützung von US-Internetskeptiker Nicholas Carr, der meint, sein Gehirn sei vsei &#8211; beim Googlen &#8211; zum &#8220;nervösen Flipperautomaten&#8221; geworden. Carr: «Früher war ich ein Taucher im Ozean der Worte. Heute rausche ich auf der Oberfläche entlang wie ein Wasserskifahrer.» Hasler: «Wer nur surft, bleibt an der Oberfläche.»</p>
<p><strong>3. Vorschlag: Mehr Träume</strong></p>
<p>Hasler kennt ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter jede Woche einmal ins Kino schickt, damit sie in der Traumfabrik einige Ideen für neue Produkte mitnehmen können.</p>
<p>Die Wirtschaft bevorzugt allerdings keine Träumer, sondern Profis &#8211; so wie die Investmentbanker es auch sind (die kriegen es im Moment in jedem Vortrag).</p>
<p>Livebloggen eines solchen Wortakrobaten ist recht schwierig; man sollte lieber sein Manusskript hochladen. Ich frage ihn mal, ob er das aus der Hand gibt.</p>
<p>Wer Haslers speziellen und pointierten Vortragsstil im Wortlaut und in Ruhe hören will, kann sich - allerdings digital! - <a href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/Innovation/Kolumne/">hier</a> seine Podcasts bei Swisscom anhören oder auf den iPod überspielen, unter anderem, für Blogleser passend: <a href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/Innovation/Kolumne/200808.htm?lang=de">«Macht Surfen doof?»</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Miriam Meckel und das «Glück der Unerreichbarkeit»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/miriam-meckel-und-das-glueck-der-unerreichbarkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[miriam meckel]]></category>
		<category><![CDATA[unerreichbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[HSG-Professorin Miriam Meckel (Uni &#8211; privat) spricht über «Das Glück der Unerreichbarkeit &#8211; Wege aus der Kommunikationsfalle». So heisst auch ihr aktuelles Buch. Meckel erzählt eine Anekdote, wie sie nach einem mehrere Stunden langen Conference Call eine Buchhändlerin angeschnauzt hat, obwohl die gar nichts dafür konnte. Daraufhin war sie geläutert und hat begonnen, an ihrem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22" title="Miriam Meckel" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/meckel-miriam-300x227.jpg" alt="" width="244" height="184" /></p>
<p>HSG-Professorin Miriam Meckel (<a href="http://www.mcm.unisg.ch/content/view/34/166/lang,de/">Uni</a> &#8211; <a href="http://www.mcm.unisg.ch/content/view/34/166/lang,de/">privat</a>) spricht über «Das Glück der Unerreichbarkeit &#8211; Wege aus der Kommunikationsfalle». So heisst auch ihr <a href="http://www.amazon.de/Das-Glück-Unerreichbarkeit-Wege-Kommunikationsfalle/dp/386774002X">aktuelles Buch</a>.</p>
<p>Meckel erzählt eine Anekdote, wie sie nach einem mehrere Stunden langen Conference Call eine Buchhändlerin angeschnauzt hat, obwohl die gar nichts dafür konnte. Daraufhin war sie geläutert und hat begonnen, an ihrem Buch zu recherchieren. (Die Frage ist, ob sie nun keine Conference Calls mehr macht.)</p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p><strong>On‐ und Oﬀzeiten deﬁnieren</strong></p>
<ul>
<li>Antwortslots für E-Mails und Telefonate festlegen</li>
<li>Ordner nach Dringlichkeiten anlegen</li>
<li>E-Mails mit mehr als drei cc‐Adressaten ignorieren</li>
<li>Zwischen beruﬂicher und privater Kommunikation trennen (notfalls durch verschiedene Geräte)</li>
<li>Kommunikationsmodus „hohe Priorität“ hinterfragen</li>
<li>E-Mail-freie Tage, Natel-freie Zonen</li>
<li>Jeder hat das Recht auf eine „kommunikative Identität“</li>
</ul>
<p>(Mit Verlaub: Die könnten alle auch bei <a href="http://imgriff.com">imgriff.com</a> stehen, für sowas braucht es in der Regel keine Wissenschaftler.)</p>
<p>Hier noch zwei Folien aus der Präsentation von Miriam Meckel:</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-multitasking.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-136" title="Das Glueck der Unerreichbarkeit - Multitasking" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-multitasking.jpg" alt="" width="420" height="275" /></a></p>
<p>Zum Stichwort (oder Mythos?) Multitasking zwei Studien:</p>
<ul>
<li>Am Londoner Kings College wurde ein Experiment mit 1000 Probanden durchgeführt, welche in drei Gruppen eingeteilt wurden. Gruppe 1 musste einfache Aufgaben lösen, Gruppe 2 ebenfalls, erhielt jedoch zwischendurch immer wieder E-Mails und Gruppe 3 musste dieselben Aufgaben lösen, hatte aber vorher gekifft. Am schlechtesten gelöst wurd die Aufgabe von der Gruppe 2, welche nur halb so gut abschnitt wie die Gruppe der Kiffer!</li>
<li>Wie durch eine Studie der UC Irvine herausgefunden wurde, werden wir durchschnittlich alle 2.5 Minuten von der Arbeit abgelenkt (durch E-Mails, Anrufe&#8230;) und denken dann, dass wir einfach rasch das E-Mail lesen und dann weiterarbeiten. In Tat und Wahrheit dauert es aber 25 Minuten, bis wir uns wieder richtig auf die Arbeit konzentrieren können.</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-information_overload.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-137" title="Miriam Meckel - Das Glück der Unerreichbarkeit - Information Overload" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-information_overload.jpg" alt="" width="420" height="272" /></a></p>
<p>Auch was Informationsflut betrifft, existiert eine interessante Studie, welche im Jahr 2002 durchgeführt wurde. Wissenschaftler der UC Berkeley schätzten damals die Menge an Daten, welche jedes Jahr neu auf unseren Festplatten gespeichert wird, auf <a title="Wikipedia: Exabyte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exabyte">5 Exabytes</a> (also 1 Milliarde Gigabytes). Um das besser zu veranschaulichen, wurde das Beispiel der <a title="Wikipedia: Library of Congress" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Library_of_Congress">Library of Congress</a> in Washington herangezogen, welche damals 19 Millionen Bücher in ihrem Bestand hatte. 5 Exabytes entsprechen der Datenmenge von 500&#8217;000 Libraries of Congress! Rechnet man nun auch noch die Kommunikation via E-Mail und Telefon hinzu, kann man nochmals 10 Exabyte dazurechnen, wodurch sozusagen pro Jahr 1.5 Millionen Libraries of Congress neu auf den Festplatten dieser Welt abgespeichert werden. Überwältigend.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel_kmu-tag.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-140" title="Miriam Meckel - KMU-Tag 2008" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel_kmu-tag.jpg" alt="" width="420" height="279" /></a></p>
<p>Übrigens: auf dem Foto scheint es, als würde Miriam Meckel verstohlen auf ihrem BlackBerry E-Mails checken&#8230;</p>
<p>Nette Fussnote: Meckel musste pünktlich um 12.20 Uhr gehen, und da sie selbst bei ihrem Vortrag etwas überzogen hatte, war sie bei der den Vormittag abschliessenden Diskussion nicht mehr da.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buch von Armin Assinger mit Widmung zu gewinnen</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/buch-von-armin-assinger-mit-widmung-zu-verlosen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 11:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[armin assinger]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verlosen ein Buch von Armin Assinger an alle, die bis Montag um 12 Uhr hier kommentieren oder bei Twitter dem User @kmutag followen. (Wer nicht weiss, was Twitter ist: Einfach hier unten kommentieren, sinnvollerweise mit richtiger Mailadresse.) Diese Widmung kann sich eigentlich niemand entgehen lassen &#8211; weiss ja niemand, dass der Besitzer gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/assinger_big.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-46" title="Auch Sieger haben Angst " src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/assinger_big.jpg" alt="" width="238" height="336" /></a></p>
<p>Wir verlosen ein Buch von Armin Assinger an alle, die <strong>bis Montag um 12 Uhr</strong> hier kommentieren oder bei Twitter dem User <a href="http://twitter.com/kmutag">@kmutag</a> followen. (Wer nicht weiss, was Twitter ist: Einfach hier unten kommentieren, sinnvollerweise mit richtiger Mailadresse.)</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>Diese Widmung kann sich eigentlich niemand entgehen lassen &#8211; weiss ja niemand, dass der Besitzer gar nicht dabei war:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/widmung_assinger_kmu_tag.jpg"><img class="size-medium wp-image-53 aligncenter" title="Auch Sieger haben Angst - Widmung" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/widmung_assinger_kmu_tag-273x300.jpg" alt="" width="370" height="406" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Forschung by Laserpointer</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/forschung-by-laserpointer/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 09:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lustiges Experiment: Alle Gäste haben einen Laserpointer erhalten, und Urs Fueglistaller macht Erhebungen mit dem Publikum, indem sie damit in Zwei-mal-zwei-Matrizen zeigen sollen. Ich fürchte, es scheitert daran, dass die Leute ihren Punkt nicht erkennen, wenn er stillsteht, sondern nur, indem sie ihn bewegen. Das probieren dann auch alle, wodurch man nur eine wilde Zuckerei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustiges Experiment: Alle Gäste haben einen Laserpointer erhalten, und Urs Fueglistaller macht Erhebungen mit dem Publikum, indem sie damit in Zwei-mal-zwei-Matrizen zeigen sollen.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/laserpointer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34" title="Laserpointer-Experiment" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/laserpointer-300x268.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a></p>
<p>Ich fürchte, es scheitert daran, dass die Leute ihren Punkt nicht erkennen, wenn er stillsteht, sondern nur, indem sie ihn bewegen. Das probieren dann auch alle, wodurch man nur eine wilde Zuckerei sieht.</p>
<p>Urs Füglistaller kommentiert trocken: &#8220;Wir werden das auswerten. So geht Forschung.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Los geht&#8217;s: Begrüssung durch Urs Fueglistaller</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/los-gehts-begruessung-durch-urs-fueglistaller/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 08:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[10.15 Uhr. Prof. Urs Fueglistaller begrüsst die Teilnehmer beim Schweizer KMU-Tag. Hier einige Auszüge aus seinem Manuskript &#8211; es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrte Damen und Herren Stände-, National-, Regierungs-, Kantons- und Universitäts- sowie Gemeinderäte &#8211; meine sehr verehrten Damen, meine sehr verehrten Herren Seien Sie alle uns herzlich willkommen zum diesjährigen KMU-Tag. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/urs-fueglistaller.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/urs-fueglistaller-small.jpg" alt="Urs Fueglistaller" width="180" height="234" /></a></p>
<p>10.15 Uhr. Prof. Urs Fueglistaller begrüsst die Teilnehmer beim Schweizer KMU-Tag.</p>
<p>Hier einige Auszüge aus seinem Manuskript &#8211; es gilt das gesprochene Wort. <img src='http://blog.kmutag.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren Stände-, National-, Regierungs-, Kantons- und Universitäts- sowie Gemeinderäte &#8211; meine sehr verehrten Damen, meine sehr verehrten Herren</p>
<p>Seien Sie alle uns herzlich willkommen zum diesjährigen KMU-Tag.</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p>Als wir vom KMU-Institut und der freicom unsere Köpfe vor ca. 9 Monaten zusammenhielten und uns fragten, welches Thema interessiert die KMU und uns selbst, war der erste Teil unseres Themas schnell gefunden: KMU und Geschwindigkeit.</p>
<p>Sie glauben aber nicht, wie viel Zeit wir brauchten für den zweiten Teil des Titels: „- auf der Suche nach dem richtigen Tempo&#8221;.</p>
<p>Der eine wollte unbedingt die die Schnelligkeit der KMU auf dem Markt drin haben. Was auch richtig ist. Wenn wir von KMU sprechen, dann soll über deren Agilität, sofortige Adaption von neuen Markttrends, time to market, window of opportunity und Nasenlänge voraus dank Schnelligkeit gesprochen werden. Der zweite von uns Dreien bestand darauf, dass man am KMU-Tag darüber spricht, dass man als Unternehmerin und Â Unternehmer auch bremsen können muss. Dass man in Hektik und extrem unsicheren Zeiten über die Besonnenheit, die innere Ruhe, die Entnahme von Geschwindigkeit denken soll und wie man sich als Unternehmer verhalten kann.</p>
<p>Und ich als Dritter im Bunde wollte beide Aspekte als Thema im KMU-Tag haben. Es ist doch so wie auf einer Wanderung. Als ein lieber Freund und ich letzthin auf den Säntis von der Schwägalp aus gestiegen sind, und nebenher die Gondelbahn auf und ab fuhr, da fragte ich mich schon: Gopfriedstutz, da wuchtest Du Dich den Hügel rauf, nebenher fährt in einem wahnwitzigen Tempo die Gondel den Berg rauf und ich habe einfach 100x länger. Aber es war eben die richtige Entscheidung, wir nahmen uns die Zeit füreinander und für den Weg. Und hatten vor allem die Freiheit, Gondel oder Wanderschuh zu wählen. Es war eben der Entscheid für das richtige Tempo.</p>
<p>Und deshalb haben wir uns etwas lapidar &#8211; ich gebe es zu &#8211; auf das Adjektiv &#8220;richtig&#8221; geeinigt. also vom richtigen Tempo.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schneller Blog zum KMU-Tag</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/09/30/schneller-blog-zum-kmu-tag/</link>
		<comments>http://blog.kmutag.ch/2008/09/30/schneller-blog-zum-kmu-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 10:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener sache]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema das 6. Schweizer KMU-Tags lautet “KMU und Geschwindigkeit &#8211; auf der Suche nach dem richtigen Tempo“. Ehrensache, dass der KMU-Tag in Anbetracht dessen selbst Vollgas gibt und diesen Blog eingerichtet hat, auf dem Besucherinnen und Besucher sowie Interessentinnen und Interessenten vor dem, am und nach dem KMU-Tag schnell informiert werden sollen. Bis bald. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema das 6. Schweizer KMU-Tags lautet <strong>“KMU und Geschwindigkeit &#8211; auf der Suche nach dem richtigen Tempo“</strong>.</p>
<p>Ehrensache, dass der KMU-Tag in Anbetracht dessen selbst Vollgas gibt und diesen Blog eingerichtet hat, auf dem Besucherinnen und Besucher sowie Interessentinnen und Interessenten vor dem, am und nach dem KMU-Tag schnell informiert werden sollen.</p>
<p>Bis bald.</p>
<p>Ihr KMU-Tag-Blog-Team<br />
Damian Amherd und Peter Hogenkamp</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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