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	<title>Blog&#124;&#124;kmu-tag &#187; KMU-Tag 2008</title>
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		<title>Buchverlosung &#8211; die Gewinner stehen fest</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 07:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian Amherd</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch während dem KMU-Tag haben wir die Bücher &#8220;Auch Sieger haben Angst&#8221; von Armin Assinger und &#8220;Das Glück der Unerreichbarkeit&#8221; von Prof. Miriam Meckel zur Verlsoung ausgeschrieben &#8211; inzwischen stehen die Sieger fest. &#8220;Auch Sieger haben Angst&#8221; geht an den Twitterer Juan R. &#8220;Das Glück der Unerreichbarkeit&#8221; gewinnt Ruedi S. Herzliche Gratulation!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch während dem KMU-Tag haben wir die Bücher &#8220;<a title="Auch Sieger haben Angst" href="http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/buch-von-armin-assinger-mit-widmung-zu-verlosen/">Auch Sieger haben Angst</a>&#8221; von Armin Assinger und &#8220;<a title="Das Glück der Unerreichbarkeit" href="http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/buch-das-glueck-der-unerreichbarkeit-von-miriam-meckel-zu-gewinnen/">Das Glück der Unerreichbarkeit</a>&#8221; von Prof. Miriam Meckel zur Verlsoung ausgeschrieben &#8211; inzwischen stehen die Sieger fest.</p>
<p>&#8220;Auch Sieger haben Angst&#8221; geht an den Twitterer <strong>Juan R.<br /></strong> &#8220;Das Glück der Unerreichbarkeit&#8221; gewinnt <strong>Ruedi S.</strong></p>
<p>Herzliche Gratulation!</p>
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		<title>Ludwig Hasler: «Wenn die Zeit sich selbst überholt» (Transkript)</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 23:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hasler]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch hier der Originaltext des Vortrags von Ludwig Hasler. «Wenn die Zeit sich selbst überholt» Philosophen singen gern das hohe Lied der Langsamkeit. Ich nicht. Gebe selber gern Gas. Jedenfalls halte ich wenig von landesüblichen Stillstandsabkommen. Was sagte ein frisch gewählter Ständeratspräsident? „Erwartet nichts Aussergewöhnliches von mir, ich werde bleiben, der ich war.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf vielfachen Wunsch hier der Originaltext des Vortrags von Ludwig Hasler.</em></p>
<p><strong>«Wenn die Zeit sich selbst überholt»</strong></p>
<p>Philosophen singen gern das hohe Lied der Langsamkeit. Ich nicht. Gebe selber gern Gas. Jedenfalls halte ich wenig von landesüblichen Stillstandsabkommen. Was sagte ein frisch gewählter Ständeratspräsident? „Erwartet nichts Aussergewöhnliches von mir, ich werde bleiben, der ich war.“ Na danke, das muss man sich leisten können. Kann sich aber keiner leisten. Wir müssen vorwärts machen, uns bewegen. Die Welt bewegt sich längst. China bildet jährlich eine Million Ingenieure aus, Indien Hunderttausende Informatiker. Und wir? Basteln an Nichtraucher-Gesetzen. Den Bürger vor sich selber schützen, das ist jetzt das Grösste. Kein Wunder, kommen hier auf einen Informatiker zwei Dutzend Psychotherapeuten. Die Schweiz, ein Therapiezentrum? Plus Wellness? Wir führen uns auf wie Pensionäre der Weltgeschichte, Ängstlich besorgt um den Cholesterinspiegel. Dabei täte uns mehr Blutdruck nur gut. Also mit der Zeit gehen? Sicher. Aber wie? Siehe Finanzkrise. Die Trader an der Wall Street, Gott, die gingen mit der Zeit. Liessen das herkömmliche Bankgeschäft weit hinter sich, handelten mit verschachtelten „Produkten“, die nichts wert waren –ausser der Spekulation, dass andere glaubten, sie seien was wert. Jetzt ist Schluss mit der Party. Das Geschäft mit Geld muss wieder dort beginnen, wo es einst war, ganz nahe am guten alten Pfandbrief, weniger riskant, weniger profitabel, strenger reguliert, langweiliger, provinzieller. Daraus kann man lernen: Wer besinnungslos mit der Zeit rudert, steuert nicht in die Zukunft, sondern kippt zurück in die Vergangenheit, therapiert von Doktor Staat. Wogegen Banken, die altväterisch agierten, heute vorne weg sind.<span id="more-132"></span></p>
<p>Muss man nur genug altmodisch sein –und findet sich unversehens an der Spitze der Avantgarde vor? Kommt vor –siehe Jean-Claude Biver: Renaissance der mechanischen Uhr. Aber was heisst altmodisch? Sicher kann man sagen: Wer nur mit der Zeit schwimmt, verpasst die Zukunft. Wir müssen in den Strom der Zeit eintauchen, aber wir dürfen uns darin nicht treiben lassen, wir müssen zwischendurch ans Ufer sitzen, die Strömung beobachten, kritisch einschätzen um –von Fall zu Fall –die Richtung wechseln zu können. Es braucht also eine zwiespältige Einstellung: mit der Zeit gehen –und neben ihr stehen. Wie schafft man das? Drei bescheidene Verschläge:</p>
<p>I. Mehr Rennpausen oder: Das Glück der leeren Zeit</p>
<p>Wir leben in der Turbo-Gesellschaft. Für Supersensible ein Graus. Z.B. die Fliegerei, ein Teufelszeug, schleudert den Menschen von einem Ort zum andern, ohne dass er Zeit hätte, sich der Kultur des fremden Landes behutsam zu nähern, so in der Art des Pilgers. Das Flugzeug sei schuld daran, dass das Leben immer hektischer verlaufe und die Stunden der Musse und inneren Einkehr seltener seien als eine Chartermaschine, die pünktlich abhebt. Ich halte das für kompletten Unsinn. Auf mich wirkt nichts so entschleunigend wie eine Flugreise. Erst eine Stunde in der S-Bahn, im Stau auf der Autobahn, zum Einchecken eine gefühlte Ewigkeit in der Warteschlange, dann endlose Warterei in der Abflughalle, vor der Landung die zwanzig Warteschleifen, schliesslich Ausharren am Gepäcklaufband, bis klar ist: Der Koffer landet in einem anderen Winkel der Welt. Wo sonst wird einem so viel Zeit geschenkt? Zeit zum Innehalten. Über sein Leben nachdenken, es neu ordnen. Doch wer schätzt diesen meditativen Effekt des Fliegens. Beide Pariser Flughäfen bieten neuerdings Tanzkurse an, damit Passagiere nicht durchdrehen. Komisch: Alle klagen, keine Zeit. Ist mal Zeit da, können sie mit ihr nichts anfangen. Üben lieber stümperhaft Tangoschritte –den Blick genervt auf die Uhr. Hätten sie wenigstens eine von Biver, so eine „Big Bang“, da kann man nur notdürftig die Zeit ablesen, ist mehr ein Meditationsding, ein kleiner buddhistischer Apparat, Einübung ins Nirvana, Verführung zum Durchlüften, Träumen&#8230; Darauf käme es an. Grad für Sie von der Wirtschaft. Was brauchen Sie? Innovation. Schön, aber wie wird man innovativ? In pausenloser Betriebsamkeit? Dauerrudern im Strom der Zeit? Eher umgekehrt: Mal ans Ufer sitzen, in den blauen Himmel sehen, die Vögel beobachten, die Gedanken ausschweifen lassen, träumen. Jean-Claude Biver sagt: Er verkaufe keine Uhren, sondern Träume. Gilt nicht nur für Luxusuhren. Auch für Handys, Autos, Bratwürste. Wer aber Träume verkaufen will, muss selber welche haben. Das Beispiel der Fliegerei zeigt: Nicht die Tempo-Gesellschaft hindert uns am innovativen Träumen. Wir hindern uns selbst –durch unsere mangelnde Liebe zur leeren Zeit. Mögen wir Zeit gar nicht? Meist sind wir gar nicht richtig da, in der Gegenwart, eher schon in der Zukunft, bei der nächsten Destination. Auch gut –nur: Wo soll dann das Neue herkommen, das Ungeahnte, Unkalkulierte? Ich kenne keinen Manager mehr, der nicht morgens um Fünf losrennt. Nichts gegen Rennen, aber Rennen an sich bringt nicht weiter. An der Euro 08 machte ich eine amüsante Beobachtung: Unsere CH-Kicker rannten weltmeisterlich, im Spiel gegen die Tschechen 124 Kilometer, die Tschechen bloss lumpige 115, dafür hatten die zwischendurch Zeit, ein paar Tore zu schiessen. Tore schiessen braucht –auch in der Wirtschaft –mehr als ausdauernde Betriebsamkeit: so etwas wie Inspiriertheit, eine Gewitztheit, situativ blitzschnell zu reagieren.</p>
<p>Falsch ist nicht das Rennen. Falsch ist das Geradeaus. Atemlose Zielstrebigkeit raubt uns die Wahrnehmung, wir sehen nichts, hören nichts, null Inspiration. Nicht alle können, wie Herr Biver, eine Viehherde haben. Aber wir könnten mal wandern statt rennen. Und dabei mehr in Bewegung bringen als unseren Body. So viel zum ersten Rezept: Mehr Rennpausen –oder: Das Glück der leeren Zeit.</p>
<p>II. Mehr Realtempo–oder: Die Tücken des Online-Lebens</p>
<p>Modern Times, Chaplin: Die Maschinen geben den Takt der Arbeit vor. Heute tun es digitale Informationstechniken. Ungleich schneller. Fällt in China ein Sack Reis um, weiss es Sekunden später der Nikkei. Wie es übermorgen um Ford steht, weiss schon jetzt der Down Jones. Ob ich selber einen goldenen November erleben werde, entnahm ich gestern dem SMI. Die digitale Welt hebelt die natürliche Zeit aus –und schaltet unseren Menschenverstand aus. Wie begann denn die Finanzkrise? Amerikaner, die noch kein Haus hatten, wollten eines, hatten aber kein Geld. Sie gingen zu denen, die Geld hatten, und liehen sich welches. Als die Häuser fertig waren und die Geldleute ihr Geld zurückhaben wollten, war es aber weg, weshalb die Geldleute zu anderen Geldleuten gingen und sie fragten, ob nicht sie vielleicht das verschwundene Geld haben wollten. Au fein, sagten die, Subprimes, und wie wir das wollen! Sie nahmen den Plunder, mischten ihn neu, gaben das Zeug weiter, und so kam es, wie es kommen musste.</p>
<p>So geht das, wenn wir die Zeit überlisten wollen. Wer ein Haus bauen will, muss warten, bis er etwas Geld hat. Wer mit Geld Geld verdienen will, muss warten, bis das Geld erwirtschaftet ist. Wollten beide nicht –und schufen eine Finanzindustrie, die nicht von dieser Welt ist. Hors sol. Von den Wolken herab sah man fast mitleidig auf die „Realwirtschaft“, die für alles so entsetzlich viel Zeit braucht: für Ideen, Produkte, Erlöse. Realfirmen wollten auch nicht die Dummen sein, kürzten ihre Entwicklungsbudgets bis zur Magersucht, verdienten lieber mit an Finanzgeschäften. Analysten, eh im Dienste der Irrealwirtschaft, taten das übrige, kürzten den Zeithorizont für Bewertung auf Quartalfrist&#8230;</p>
<p>Das Tempo erzeugte Nachhechler. Keiner wollte verpassen, was die andern machen. Stolze „Shareholder“(Aktienbesitzer) mutierten zu nervösen „Sharesellern“ (Verkäufern). So pervertierte die Grundidee der Investition: Kapital langfristig für eine Geschäftsidee bereit zu stellen. Jetzt sind wir zurück in der Vergangenheit. Schmerzhaft, für die „Realwirtschaft“ erfreulich. Künftig werden wieder Ideen zählen, der Zeithorizont der Anleger wird wachsen, die Renditeerwartung schrumpfen, die Unternehmen werden sich –mit längerem Atem –wieder um Produkte kümmern.</p>
<p>Die Zeit hat sich selbst eingeholt. Wir knipsen den gesunden Menschenverstand an. Rechnen wieder mit irdischem Zeitmass. Wir werden weiter in zwei Welten leben, mal online, mal offline. Was in der Online-Welt auf Mausklick läuft, dauert in der Realwelt. Das sollten wir kapiert haben. Oder hat Nicholas Carr recht? Der Internet-Guru behauptet: Das Online-Leben macht doof. Sein Hirn sei ein „nervöser Flipperautomat“, süchtig nach Google-Snacks, ständig in Angst, etwas zu verpassen, gleichzeitig frustriert, weil das Daten-Meer keinen Sinn ergebe. „Früher war ich, als Leser, ein Taucher im Ozean der Worte; heute rausche ich der Oberfläche entlang wie ein Wasserskifahrer.“ Kurz und übel: Wer surft, verflacht. Klar: Surfen ist die Kunst, an der Oberfläche zu bleiben. Wer Tiefgang will, muss eine andere Sportart wählen. Tauchen. Oder ans Ufer sitzen. Lesen. Kühe weiden. Tempo zurück schalten. Die Luft der Wirklichkeit einatmen. Erdung finden. Den gesunden Menschenverstand updaten.</p>
<p>III. Mehr Liebhaber –oder: Die Nase fürs Futur</p>
<p>Bisher: Wer immerzu rennt, verpasst die Gegenwart. Zum Schluss will ich ein zweites Problem mit der Zeit skizzieren: Wer in der Gegenwart sitzen bleibt, verpasst die Zukunft. Richtige Unternehmer denken ja täglich an Zukunft. Die kennt keiner, glücklicherweise. Für Sie ein Dilemma: Sie müssen heute Entscheidungen treffen, Über deren Richtigkeit/Falschheit der Markt erst in ein, zwei Jahren urteilt. Woher nehmen Sie das Gottvertrauen, richtig zu handeln – in eine vage Zukunft hinein?</p>
<p>Sie werden sagen, Sie verstehen was vom Geschäft. Sie haben Fachkompetenz, logisch, sonst wären Sie nicht hier. Aber überschätzen wir nicht die sogenannten Kompetenzen? Wir fragen: Hat der Mann einen Bachelor, die Frau ihren Master, einen MBA gar? Nichts gegen Studien, schon gar nichts gegen das KMU-Institut der Uni St. Gallen. Da lernt man jede Menge. Das Entscheidende müssen wir selber merken. Entscheidend ist nicht, dass wir Kompetenzen haben? Die hat heute jeder Depp. Entscheidend –im Leben wie in der Berufspraxis –ist, was wir mit unseren Kompetenzen anfangen können. Das aber hängt nicht vom Studium ab, sondern von der Person: von ihrer Lebhaftigkeit, Neugier, Beherztheit. Wer nur mit seinem angelernten Kompetenzenportfolio am Werk ist, gehört rasch zum alten Eisen, er klammert sich an Methoden von gestern und rutscht, Jahr für Jahr, aus der Gegenwart in die Vergangenheit. Für Zukunft gibt es keine Methoden. Da hilft nur die Wachheit der Person. Für Zukunft muss man einen Riecher haben, eine Nase –für das, was erst in der Luft liegt, feine Antennen für den Zeitgeist, fürs künftige Lebensgefühl. Lässt sich diese Nase fürs Futur bilden? Ich kenne einen Unternehmer, der schickt seine Kaderleute monatlich zweimal ins Kino. Kluge Idee. Wissen Sie, ein Chef mag noch so tolle Kompetenzen haben –doch wenn er den ganzen Tag am Computer sitzt, abends Eurosport schaut und einschläft: Wie soll der eine Ahnung haben von dem, was sich gesellschaftlich abspielt? Wie soll er Produkte für morgen entwickeln, für die Mentalität einer nachrückenden Generation? Da kann das Kino helfen. Kino, die Traumfabrik. Und auf dem Gütermarkt ist heute erfolgreich, wer mit Träumen handelt. Nicht bloss mit nützlichen Dingen, davon gibt es eh genug, funktionstüchtig sind die meisten. Da reüssiert, wer sein Produkt, seine Dienstleistung am raffiniertesten mit Träumen verknüpft. Ich sagte vorhin schon –mit Blick auf Jean-Claude Biver: Wer Kunden bei ihren Träumen abholen will, muss selber träumen. Nur Träume reichen in die Zukunft. Ich wundere mich, wie wenig „die Wirtschaft“ von Träumern hält. Sie bevorzugt „Profis“. Die Investmentbanker waren superprofessionell, erledigten alles nach der Risikoformel Li, da waren alle Daten der letzten 50 Jahre hinein gepackt, bloss nicht der aktuelle US-Hausbesitzer, der verarmt draussen in der Realität, nicht am Bildschirm. Die Vollprofis aber sassen Tag und Nacht vor dem Monitor. Hätten sie mal zum Fenster hinaus geschaut, wären sie zeitig auf die Idee gekommen, mit Habenichtsen lasse sich nicht endlos geschäften. Ist Jean-Claude Biver ein Profi? Als Uhrmacher, klar. Aber hat er genügend Credit Points in Marketing? Er ist ein Amateur. Ein Liebhaber. Profis stehen Über den Dingen, also nicht in ihnen, Liebhaber mögen, was sie tun, sie behandeln ihre Marke, ihre Produkte wie eine Geliebte, tun alles, sie zu verwöhnen, zu verführen, in Hochform zu bringen. Weil sie selber dabei aufleben. Die Briten sagen: No love, no time. Wer keine Liebe hat, zu den Dingen, den Menschen, hat auch nie Zeit. Erotiker haben immer Zeit. Sie leben in zwei Zeiten, in Gegenwart Zukunft. Sie sehen ihre Marke nicht nur, wie sie grad ist, sondern so, wie sie sein könnte. Liebhaber sind ein bisschen verrückt. Im Wortsinne ver-rückt. Sie gehen mit der Zeit, stehen aber auch neben ihr. Sie sehen die Gegenwart schon auf dem Weg in die Zukunft.</p>
<p>Nur so passiert es nicht, dass die Zeit sich selber einholt.</p>
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		<title>Pressespiegel: Der schnellste Bericht über den KMU-Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Apropos Geschwindigkeit: Die anderen sind auch schnell. Roger Tinner von freicom hatte eben die Medienmitteilung über den KMU-Tag versandt, da war der erste Bericht auch schon live: Schweizer KMU auf der Suche nach dem richtigen Tempo schreibt die Online-Zeitung stadt24.ch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos Geschwindigkeit: Die anderen sind auch schnell. Roger Tinner von <a href="http://freicom.ch/">freicom</a> hatte eben die Medienmitteilung über den KMU-Tag versandt, da war der erste Bericht auch schon live: <a href="http://www.stadt24.ch/page/24477/17"><strong>Schweizer KMU auf der Suche nach dem richtigen Tempo</strong></a> schreibt die Online-Zeitung stadt24.ch.</p>
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		<title>Jean-Claude Biver: «Wenn die Zeit den Markt beherrscht»</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian Amherd</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Jean-Claude Biver, 1949 in Luxembourg geboren, hat an der HEC Lausanne studiert. Er hat die Schweizer Uhrenbranche massgeblich geprägt, zuerst mit dem Wiederaufbau der Marke Blancpain, dann als Mitglied der Konzernleitung der Swatch Group. Seit 2004 ist Biver Mitinhaber, CEO und Verwaltungsratspräsident der Hublot SA in Nyon (120 Mitarbeiter), die ihren Umsatz in kurzer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/jean-claude-biver.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/jean-claude-biver-small.jpg" alt="Jean-Claude Biver" width="250" height="163" /></a></p>
<p>Jean-Claude Biver, 1949 in Luxembourg geboren, hat an der HEC Lausanne studiert. Er hat die Schweizer Uhrenbranche massgeblich geprägt, zuerst mit dem Wiederaufbau der Marke Blancpain, dann als Mitglied der Konzernleitung der Swatch Group. Seit 2004 ist Biver Mitinhaber, CEO und Verwaltungsratspräsident der Hublot SA in Nyon (120 Mitarbeiter), die ihren Umsatz in kurzer Zeit verzehnfachte und seit April 2008 im Besitz der LVMH-Gruppe ist.</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<p>Nach der Mittagspause wird durch den energiegeladenen Auftritt von Jean-Claude Biver sichergestellt, dass auch sicherlich niemand einschläft. Der quirlige Unternehmer hat mit seiner lebendigen Art das Publikum schnell auf seiner Seite und unterhält nich nur mit mit Anekdoten, sondern auch mit Lebensweisheiten.</p>
<p>Zuallererst nennt Biver die drei Dinge, die seiner Meinung nach vonnöten sind, um &#8220;im Paradies&#8221; zu sein:</p>
<ul>
<li>
<div>Gesundheit</div>
</li>
<li>
<div>Leidenschaft für die tägliche Arbeit</div>
</li>
<li>
<div>geliebt zu werden</div>
</li>
</ul>
<p>Leider ist es so, dass man meistens nicht in der glücklichen Situation ist, alle diese Dinge gleichzeitig zu haben, also muss man daran arbeiten. Eine Möglichkeit wäre es, sich an die 10 Gebote zu halten. Laut Biver, der katholisch erzogen wurde, wäre das aber etwas &#8220;unpraktisch&#8221;. Schliesslich ist es nicht ganz einfach, sich immerzu an zehn Dinge zu erinnern. Also hat Jean-Claude Biver seine eigenen 3 Gebote entwickelt:</p>
<ul>
<li>Biver, du musst teilen</li>
<li>Biver, du musst respektieren</li>
<li>Biver, du musst verzeihen</li>
</ul>
<p>Biver führt sein Unternehmen nach diesen drei Prinzipien und scheint damit recht erfolgreich zu sein. Ferner hat er für die Besucher des KMU-Tages einen weiteren Tip: Der Körper kann mehr arbeiten als man denkt &#8211; am besten arbeitet man 20h. Denn je weniger man schläft, desto weniger ist man müde (schon oft beobachtet: man schläft am Sonntag bis um 13:00 Uhr und ist dann den Rest des Tages müde).</p>
<p>Dieses Prinzip hat Biver übrigens von <a title="Jean-Pascal Delamuraz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Pascal_Delamuraz">Jean-Pascal Delamuraz</a> auf den Weg mitgegeben bekommen. In den 1980er-Jahren benötigte Jean-Claude Biver einen Kredit für die eben von ihm aufgekaufte Uhrenfirma Blancpain und gelangte deshalb an Jean-Pascal Delamuraz, der zu dem Zeitpunkt Präsident der Banque Cantonale Vaudoise war. Biver wurde um 5:00 (also um fünf Uhr morgens) zu Delamuraz geladen, welcher im erklärte, dass es viele Menschen gebe, die genau so gut sind wie Biver. Um besser zu sein als diese Konkurrenz, müsse Biver zwei Dinge tun: <strong>pro Tag zwei Stunden länger arbeiten</strong> als sie (denn auf 300 Arbeitstage machen diese zwei Stunden total 15 Arbeitswochen aus, denen man der Konkurrenz voraus sein kann) und <strong>kreativer</strong> sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/podium_hasler_biver_vetsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-107 aligncenter" title="Ludwig Hasler und Jean-Claude Biver im Gespräch mit Mona Vetsch" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/podium_hasler_biver_vetsch-300x176.jpg" alt="" width="354" height="207" /></a></p>
<p>Geld gabs für Biver damals keines doch unternehmerisch ist die Rechnung dennoch aufgegangen &#8211; vielleicht nicht zuletzt auch weil er diese Ratschläge beherzigt hat.</p>
<p>Wie Biver im Verlauf seiner weiteren Karriere herausgefunden hat, sind jedoch noch zwei weitere Dinge absolut wichtig. Einerseits muss man, wenn nötig, Hilfe suchen und um Hilfe zu bekomen, muss man zuerst gezeigt haben, dass man eben teilen, respektieren und verzeihen kann. Anderereseits ist Glück absolut elementar und Glück ist, so Biver, kein Zufall, sondern die logische Konsequenz aus Arbeit, Kreativität und Hilfe.</p>
<p>Schön, wenn ein Unternehmer den KMUler auch solche Tipps auf den Weg mitgeben kann und sich nicht hinter Anglizismen und abstrakten Management-Konzepten verstecken muss.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Daniel Hösli, Patrouille Suisse: «Teamwork als Schlüssel zum Erfolg»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/daniel-hoesli-patrouille-suisse-teamwork-als-schluessel-zum-erfolg/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 15:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hösli]]></category>
		<category><![CDATA[Patrouille Suisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich mal ein echter Schweizer. die versteht man wenigstens gut. (Keine Ironie.   Daniel Hösli, geboren 1957, Berufsmilitärpilot seit 1981, von 1987 bis 1997 Mitglied der Patrouille Suisse von 1987 bis 1997, seit 2001 deren Kommandant. Hösli hält einen sehr unterhaltsamen Vortrag, der zwar kaum etwas mit dem Thema zu tun hat (ausser Allgemeinplätzen, dass Teamfähigkeit wichtiger ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich mal ein echter Schweizer. die versteht man wenigstens gut. (Keine Ironie. <img src='http://blog.kmutag.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03.jpg"></a><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-87" title="Daniel Hösli, Kommandant Patroille Suisse" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Daniel Hösli, geboren 1957, Berufsmilitärpilot seit 1981, von 1987 bis 1997 Mitglied der <a href="http://www.lw.admin.ch/internet/luftwaffe/de/home/verbaende/einsatz_lw/kunstflugteam/ps.html">Patrouille Suisse</a> von 1987 bis 1997, seit 2001 deren Kommandant.<br />
<span id="more-81"></span></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie04.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie04-300x225.jpg" alt="" title="Überflug über das Bundeshaus" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-90" /></a></p>
<p>Hösli hält einen sehr unterhaltsamen Vortrag, der zwar kaum etwas mit dem Thema zu tun hat (ausser Allgemeinplätzen, dass Teamfähigkeit wichtiger ist als fliegerisches Können) mit vielen schönen Anekdoten. </p>
<p>Etwa, wie man so irgendwie halb ohne Genehmigung über das Bundeshaus geflogen ist (hat da jemand «Top Gun» gesagt?), Hösli schon Minuten nach der Landung einen Anruf vom Kommandanten der Schweizer Luftwaffe bekam, dann via Armeechef Keckeis zum Rapport zu Bundesrat und Verteidigungsminister Samuel Schmid durchgereicht wurde &#8212; der letztlich das dabei entstandene Foto als Neujahrsgruss versandte.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie18.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie18-300x225.jpg" alt="" title="Unser Team" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-92" /></a></p>
<p>Dass die «Chemie» beim Team stimmen muss, hatten wir angenommen, wenn man 2 m nebeneinander fliegt. Interessant aber die Ausführungen zur Zusammensetzung des Teams in der Luft: Während die Franzosen die Neulinge aussen fliegen lassen («wo auch mal einer verschwinden kann»), nehmen die Schweizer sie in die Mitte.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie21.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie21-300x225.jpg" alt="" title="Formation" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-93" /></a></p>
<p>Weitere Fotos und Anekdoten zeigen Hösli mit Ernesto Bertarelli («Wir sind dann noch einmal über die Bucht geflogen, und ab dem nächsten Tag haben sie dann auch wieder gewonnen.»), einen Flug über dem versammelten Bundesrat («Das kostet praktisch nichts, wir trainieren ja sonst sowieso.») und ein Herz, das man am Madonna-Konzert an den Himmel malte («Natürlich für unsere Fans, nicht für Madonna, wie die Presse schrieb.»).</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie26.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie26-300x225.jpg" alt="" title="Die Patrouille Suisse und Ernesto Bertarelli beim America&#039;s Cup" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-99" /></a></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie38.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie38-300x225.jpg" alt="" title="Hösli mit dem Bundesrat" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-100" /></a></p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie50.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/folie50-300x225.jpg" alt="" title="Herz beim Madonna-Konzert" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-101" /></a></p>
<p>Am Ende zeigt Hösli noch ein Video der Patrouille Suisse, das deutlich in Top-Gun-Ästhetik daherkommt. Davon gibt es auch viele bei YouTube, hier eins: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yhI_UAUrUOM&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yhI_UAUrUOM&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Weitere <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=patrouille+suisse&#038;search_type=&#038;aq=0">hier</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rolf G. Schmid: «Wenn schnell auch sicher sein muss»</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 14:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian Amherd</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Rolf G. Schmid hat an der Universität St.Gallen Betriebswirtschaft studiert und hatte verschiedene Führungspositionen in der Pharma-, Uhren- und Touristik-Branche inne. Seit 1996 ist er CEO der Mammut Sports Group in Seon, AG. Ferner amtet er als Vorstandsmitglied von economiesuisse und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer. Heute steht er jedoch, wie er selbst sagt, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/rolf-g-schmid.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/rolf-g-schmid-small.jpg" alt="Rolf G Schmid" width="180" height="257" /></a></p>
<p>Rolf G. Schmid hat an der Universität St.Gallen Betriebswirtschaft studiert und hatte verschiedene Führungspositionen in der Pharma-, Uhren- und Touristik-Branche inne. Seit 1996 ist er CEO der Mammut Sports Group in Seon, AG. Ferner amtet er als Vorstandsmitglied von economiesuisse und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer. Heute steht er jedoch, wie er selbst sagt, als &#8220;hundskommuner KMUler&#8221; vor uns.</p>
<p><span id="more-86"></span></p>
<p>Mammut existiert seit 1862 und war ursprünglich ein Seilehersteller, doch als Rolf G. Schmid 1996 das Amt des CEO übernahm, war Mammut ein angeschlagenes Unternehmen, welches in einer winzigen Nische, nämlich der Ausrüstung für Hochalpinismus, tätig war und umsatzmässig alles andere als erfolgereich operierte.</p>
<p>Es folgte eine Umbruchsphase, in welcher das Angebot sukzessive erweitert wurde. Fortan positionierte sich Mammut nicht mehr bloss als reiner Alpinaurüster, sondern auch als Hersteller von Outdoor- und Schneesport-Produkten. Ferner wurde die Marketingabteilung neu organisiert, bzw. überhaupt erst gegründet.</p>
<p>In einem weiteren Schritt wurde durch Akquisitionen die Expansion vorangetrieben. So wurde zum Beispiel die norwegische Firma ajungilak aufgekauft, welche auf die Herstellung von High Tech Schlafsäcken spezialisiert war oder durch die Übernahme von Climb High ein Distributionsnetz in Nordamerika sichergestelt.</p>
<p>In der darauffolgenden Konsolidierungsphase ging es darum, die Supply Chain weiter auszubauen und zu festigen und noch weiter an der Innovationskraft zu arbeiten.</p>
<p>Soviel zur Geschichte des Turn-Around bei Mammut. Doch inwiefern ist Geschwindigkeit bei Mammut wichtig?</p>
<p>Geschwindigkeit bedeutet einerseits <strong>Priorisierung</strong>. Als Schmid 1996 das Kommando übernahm, gab es viel zu tun. In einem ersten Schritt ging es aber darum, die eigenen Hausaufgaben zu machen und die verschiedenen offenen Projekte klar zu priorisieren.</p>
<p>Geschwindigkeit bedeutet aber auch, <strong>das Momentun, den Schwung auszunutzen.</strong> Ist bei Mammut ein Entscheid gefasst, wird dieser auch durchgezogen. So wird Mammut ab Sommer 2009 die Marke Raichle an ihrem 100-jährigen Geburtstag aufgeben und fortan nur noch als Technologiebezeichnung einsetzen. Geschwindigkeit bedeutet also auch, sie im richtigen Zeitpunkt einzusetzen.</p>
<p>Man muss aber von Zeit zu Zeit auch <strong>rasten</strong> und sich Zeit nehmen. Mammut ist in den letzten 10 Jahren rasant gewachsen und hat sich von einer &#8220;Kletterbude&#8221; zu einem Vollanbieter entwickelt. Es braucht also Zeit, bis sich der Kulturwandel in der gesamten Firma durchgesetzt hat.</p>
<p>Geschwindigkeit bedeuet aber imer auch <strong>Gefahr</strong>. Vor allem im Kontext der jetzigen Krise stellt sich die Frage, ob man mit demselben Schwung weiterziehen will oder ob man eventuell die Geschwindigkeit auch drosseln muss.</p>
<p align="center"><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/skyrunner-stangl-mammut.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/skyrunner-stangl-mammut-small.jpg" alt="Skyrunner Stangl Mammut" width="430" height="316" /></a><br />
<em>Skyrunner Christan Stangl im Gespräch mit Mona Vetsch.</em></p>
<p>Als Überraschungsgast kommt der &#8220;<a title="Skyrunner" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skyrunner">Skyrunner</a>&#8221; Christian Stangl auf die Bühne, welcher die Gipfel dieser Welt im Eiltempo erklimmt. So bestieg er zum Beispiel den 6956m hohen Aconcagua in knapp viereinhalb Stunden und war nach gut sechs Stunden wieder am Startpunkt. Der Aconcagua wurde so also zu einer Halbtagestour. Seine grösste Leistung vollbrachte Stangl jedoch in 2006, als er den Mount Everest im Rahmen einer einer Tagestour bezwang: gut 16 Stunden hoch, 1 Minute auf dem Gipfel und in 6 Stunden wieder runter ins Basiscamp. Chapeau!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ludwig Hasler: «Wenn die Zeit sich selbst überholt»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/ludwig-hasler-wenn-die-zeit-sich-selbst-ueberholt/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[ludwig hasler]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommt Ludwig Hasler. Bio: Dr. phil., geb. 1945, Journalist, Philosoph, Kunstsammler, war Mitglied der Chefredaktion beim «St. Galler Tagblatt», dann bei der Zürcher «Weltwoche». Heute arbeitet er als Publizist, «Weltwoche»-Autor, Hochschuldozent für Philosophie und Medientheorie. Mona Vetsch fügt noch an, dass er beinahe Zehnkämpfer geworden wäre. Nach dem Parforceritt von Jean-Claude Biver wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/ludwig_hasler_kmu-tag.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-40" title="ludwig_hasler_kmu-tag" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/ludwig_hasler_kmu-tag.jpg" alt="" width="247" height="185" /></a></p>
<p>Jetzt kommt <strong>Ludwig Hasler</strong>. <em>Bio: Dr. phil., geb. 1945, Journalist, Philosoph, Kunstsammler, war Mitglied der Chefredaktion beim «St. Galler Tagblatt», dann bei der Zürcher «Weltwoche». Heute arbeitet er als Publizist, «Weltwoche»-Autor, Hochschuldozent für Philosophie und Medientheorie. Mona Vetsch fügt noch an, dass er beinahe Zehnkämpfer geworden wäre. </em></p>
<p>Nach dem Parforceritt von Jean-Claude Biver wird es nun langsamer, aber nur scheinbar einfacher, denn als Chronist müsste man sich bei Hasler bemühen, die Zitate wörtlich wiederzugeben.</p>
<p>Hasler beginnt mit dem Lob der Langeweile. «Wenn den alten Griechen nicht langweilig gewesen wäre, hätten sie nicht die olympischen Spiele erfunden. Auch Sie wären alle nicht hier, wenn Ihnen nicht etwas langweilig gewesen wäre.»</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Dabei ist für Hasler nicht etwa Langsamkeit die Maxime, wie einige bissige Bemerkungen zur Medienbranche zeigen: «Wenn die ganze Medienbranche immer noch nicht weiss, wer nächstes Jahr Radio machen darf, ist das eigentlich eine Schlamperei.» Und auch nicht Durchschnittlichkeit: «Wenn ein neugewählter Ständeratspräsident als erstes sagt: &#8216;Erwartet nicht viel von mir, ich bleibe der, der ich war&#8217;, dann denke ich: Das muss man sich erstmal leisten können.»</p>
<p>Drei Vorschläge von Hasler zur Verbesserung des Lebensgefühls:</p>
<p><strong>1. Mehr Rennpausen</strong></p>
<p>«Alle stöhnen: keine Zeit, keine Zeit &#8211; aber wenn sie mal Zeit haben, wissen sie nichts damit anzufangen.» Die beiden Pariser Flughäfen bieten neuerdings Tanzkurse an, um den Passagieren das Warten leichter zu machen.</p>
<p>An Frühaufsteher Biver gewandt: «Ich kenne inzwischen keinen Manager mehr, der nicht um fünf Uhr losrennt &#8212; ich schlafe dann noch.» Allerdings ist auch Hasler wohl kein Faulenzer, denn: «Ich bin allerdings um zwei noch wach.»</p>
<p>«Die Schweizer sind bei der EM im Spiel gegen die Tschechen 124 km gerannt, die Tschechen nur 114 km &#8212; dafür hatten sie Zeit, noch ein paar Tore zu schiessen.»</p>
<p><strong>2. Mehr Realpausen ohne die Tücken der digitalen Welt</strong></p>
<p>Hasler reiht vor allem schöne Aphorismen aneinander. Über die digitale Welt: «Wenn in China ein Sack umfällt, fällt kurze Zeit später auch der Nikkei.»</p>
<p>Hasler behauptet, dass die Realwirtschaft &#8211; bisher von der Finanzwirtschaft mitleidig belächelt &#8211; in Zukunft wieder zu Ehren kommen wird. Wir rechnen wieder mit irdischem Zeitmass.</p>
<p>Jetzt kommt die Keule gegen das Internet, mit Unterstützung von US-Internetskeptiker Nicholas Carr, der meint, sein Gehirn sei vsei &#8211; beim Googlen &#8211; zum &#8220;nervösen Flipperautomaten&#8221; geworden. Carr: «Früher war ich ein Taucher im Ozean der Worte. Heute rausche ich auf der Oberfläche entlang wie ein Wasserskifahrer.» Hasler: «Wer nur surft, bleibt an der Oberfläche.»</p>
<p><strong>3. Vorschlag: Mehr Träume</strong></p>
<p>Hasler kennt ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter jede Woche einmal ins Kino schickt, damit sie in der Traumfabrik einige Ideen für neue Produkte mitnehmen können.</p>
<p>Die Wirtschaft bevorzugt allerdings keine Träumer, sondern Profis &#8211; so wie die Investmentbanker es auch sind (die kriegen es im Moment in jedem Vortrag).</p>
<p>Livebloggen eines solchen Wortakrobaten ist recht schwierig; man sollte lieber sein Manusskript hochladen. Ich frage ihn mal, ob er das aus der Hand gibt.</p>
<p>Wer Haslers speziellen und pointierten Vortragsstil im Wortlaut und in Ruhe hören will, kann sich - allerdings digital! - <a href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/Innovation/Kolumne/">hier</a> seine Podcasts bei Swisscom anhören oder auf den iPod überspielen, unter anderem, für Blogleser passend: <a href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/Innovation/Kolumne/200808.htm?lang=de">«Macht Surfen doof?»</a></p>
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		<title>Armin Assinger &#8211; «Das Leben ist ein Abfahrtslauf»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/armin-assinger-das-leben-ist-ein-abfahrtslauf/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damian Amherd</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Armin Assinger dürfte vielen von uns als Moderator der &#8220;Millionenshow&#8221;, dem österreichischen Pendant von &#8220;Wer wird Millionär&#8221; und als Moderator von verschiedenen ORF-Sportsendungen bekannt sein. Jedoch war er auch über zehn Jahre lang aktiver Skirennfahrer und stand in der Zeit insgesamt vier mal in einem Weltcup-Rennen als Sieger auf dem &#8220;Stockerl&#8221;. Klar, dass Armin Assinger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/armin-assinger.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/armin-assinger-small.jpg" alt="Armin Assinger" width="250" height="170" /></a></p>
<p>Armin Assinger dürfte vielen von uns als Moderator der &#8220;Millionenshow&#8221;, dem österreichischen Pendant von &#8220;Wer wird Millionär&#8221; und als Moderator von verschiedenen ORF-Sportsendungen bekannt sein. Jedoch war er auch über zehn Jahre lang aktiver Skirennfahrer und stand in der Zeit insgesamt vier mal in einem Weltcup-Rennen als Sieger auf dem &#8220;Stockerl&#8221;. Klar, dass Armin Assinger deshalb am heutigen KMU-Tag aus der Perspektive eines Skirennfahrers über das Thema &#8220;Geschwindigkeit&#8221; berichtet &#8211; sein Vortrag hat den Titel &#8220;Das Leben ist ein Abfahrtslauf&#8221; und soll zeigen, was unser Leben und ein Abfahrtslauf gemeinsam haben und was wir in unserem Alltag von den Skirennfahrern lernen können.</p>
<p><span id="more-80"></span></p>
<p>&#8220;Also Armin, los gehts&#8230;Armin, heute gibsts Gas!! &#8211; mit viel Elan und deutlich erkennbarer Skirennfahrerseele startet Armin Assinger seine Präsentation, deren Gliederung sich an Streckenabschnitten der <a title="Hahnennkamm: Streif" href="http://www.hahnenkamm.com/cms/de/sieger_rennstrecken/rennstrecken/abfahrt_streif/index.html">Hahnenkamm-Abfahrt</a> orientiert (denn &#8220;real men ski downhill&#8221;). Und kaum ist Assinger auf der Bühne, sind wir auch schon mitten auf der Streif &#8211; ganz oben im Starthäuschen.</p>
<p>Denn los geht es, eigentlich logisch, mit dem <strong>Start</strong>. Die Startphase ist schliesslich elementar: holt man bereits hier einen Vorsprung heraus, ist es für die Konkurrenz umso schwieriger, später noch aufholen zu können (und vice versa). Da ist natürlich immer auch Druck mit von der Partie und damit muss man umgehen können &#8211; sowohl als Skirennfahrer als auch als Moderator. Ein wichtiger Punkt, den es gemäss Assinger in der Startphase zu berücksichtigen gilt, ist die Körpersprache. Dazu hat er natürlich auch gleich eine Anekdote aus seiner Zeit als Skirennfahrer auf Lager. Bei seinem ersten <a title="Lauberhorn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lauberhorn">Lauberhorn-Rennen</a> traf Assinger vor dem Starthäuschen auf <a title="Peter Müller" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_M%C3%BCller_(Skirennfahrer)">Peter Müller</a>, der mit seinem Servicemann auf dem Rücken ein kurzes Warm-Up machte. Sinn der Sache: den jungen, 19-jährigen Burschen mal zeigen, &#8220;wo Barteli den Most holt&#8221; und so gleich durch die Körpersprache erklären, dass man sich nicht einschüchtern lässt. Damit zusammen hängt auch dier dritte Punkt der Startvorbereitungen, das Selbstvertrauen. Als Skirennfahrer muss man sich natürlich dauernd mit dem Thema Angst auseinandersetzen. Man stürzt, Rennfahrerkollegen verunglücken tödlich &#8211; man könnte meinen, dass die Angst eigentlich allgegenwärtig sei. Assinger hat die Angst jedoch immer versucht, zur Seite zu drücken, denn wer Angst in den Vordergrund rücken lässt, hat schon verloren. Dennoch, &#8220;Auch Sieger haben Angst&#8221; (so der Titel seines neuen Buches) &#8211; man darf sie einfach nicht die Oberhand gewinnen lassen. Ferner sind in der Startphase eine richtige Einstellung (Training ist eben NICHT nur für diejenigen, die es eh nötig haben) und eine innere Motivation, welche ein Feuer zu entfachen vermag.</p>
<p>In unserer symbolischen Abfahrt passieren wir nun die <strong>Mausefalle</strong>, den &#8220;Sprung ins Ungewisse&#8221;. Auch in unserem Alltag haben wir dauernd solche Sprünge und der Tipp von Profi Assinger lautet: nur wer mutige Entscheidungen trifft, gewinnt Zeit.</p>
<p>Nach einer kurzen Fitnesseinlage für die rund 1000 anwesenden KMU-Führungskräfte kommt auch schon der Übergang in den <strong>Steilhang</strong>. Hier gilt es, die perfekte Linie zu suchen, was natürlich eine gute Technik voraussetzt. Wichtig ist hier, dass man sich immer dessen bewusst ist, dass man nicht einfach nochmals von vorne beginnen kann, wenn man einen Fehler macht. Man muss weiterkämpfen und versuchen, den Fehler auf der verbleibenden Strecke auszumerzen. Die grosse Gefahr im Steilhang: zu selbstsicher sein. So wollte  <a title="Hermann Maier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Maier">Hermann Maier</a> an der Winterolympiade 1998 in Nagano eine zu enge Linie fahren, riskierte zu viel und <a title="Hermann Maier 1998 in Nagano" href="http://www.youtube.com/watch?v=xXvmvA-KN2M">stürzte</a>. Die Moral der Geschichte: die kürzeste Linie ist nicht immer die schnellste.</p>
<p align="center"><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/hausbergkante-armin-assinger.jpg"><img src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/hausbergkante-armin-assinger-small.jpg" alt="Hausbergkante Armin Assinger" width="430" height="293" /></a></p>
<p>Im <strong>Lärchenschuss</strong>, dem nächsten Punkt unsereres Abfahrtslaufs, gilt es, auch einmal durchzuatmen und sich zu besinnen. Schliesslich geht es gleich weiter zur <strong>Hausbergkante</strong>, wo die Gefahr besteht, einen kleinen &#8220;Durchhänger&#8221; zu erleiden. Ist Assinger einmal &#8220;<a title="Flasche leer" href="http://www.youtube.com/watch?v=gCvRRFwBs3Y">wie Flasche leer</a>&#8220;, spaziert er gerne über den Friedhof. Dies nicht etwa, weil er sich gerne Gräber anschaut, sondern weil man auf einem Friedhof wieder einmal daran erinnert wird, worauf es im Leben eigentlich ankommt. Fazit: jede und jeder hat mal einen Durchhänger, so Assinger. Jedoch nützt es nichts, aufzugeben, schliesslich hat man noch den <strong>Zielschuss</strong> vor sich.</p>
<p>Gegen Ende des Abfahrtslaufs gilt es, seine Reserven zu aktivieren. Schliesslich kann ein durchschnittlicher Mensch im Alltag auf ca. 75% seiner Leistungsfähigkeit zugreifen &#8211; im Zielschuss möchte man aber die restlichen 25%, die sonst nur für &#8220;Notfälle&#8221; vorgesehen sind, ebenfalls aktivieren.</p>
<p>Endlich im Ziel angekommen, geht es zur <strong>Siegerehrung</strong>. Nun git es sich zu fragen, wozu das ganze eigentlich gut war und wieso man sich für so etwas abquält. Ist es die persönliche Befriedigung? Ist es Geld? Ist es soziale Anerkennung? Jeder muss das für sich selbst herausfinden.</p>
<p>Fazit der Präsentation von Armin Assinger: das Leben und ein Abfahrtslauf haben mehr gemeinsam als man zuerst annehmen würde. Und wenn dies erst noch so witzig und dynamisch präsentiert wird, wie vom charmanten Österreicher, hört man gleich doppelt so gerne zu.</p>
<p><strong>Website von Armin Assinger:<br />
</strong><a href="http://www.assinger.at/">http://www.assinger.at/</a></p>
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		<item>
		<title>Miriam Meckel und das «Glück der Unerreichbarkeit»</title>
		<link>http://blog.kmutag.ch/2008/10/24/miriam-meckel-und-das-glueck-der-unerreichbarkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[kmutag]]></category>
		<category><![CDATA[miriam meckel]]></category>
		<category><![CDATA[unerreichbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[HSG-Professorin Miriam Meckel (Uni &#8211; privat) spricht über «Das Glück der Unerreichbarkeit &#8211; Wege aus der Kommunikationsfalle». So heisst auch ihr aktuelles Buch. Meckel erzählt eine Anekdote, wie sie nach einem mehrere Stunden langen Conference Call eine Buchhändlerin angeschnauzt hat, obwohl die gar nichts dafür konnte. Daraufhin war sie geläutert und hat begonnen, an ihrem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22" title="Miriam Meckel" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/meckel-miriam-300x227.jpg" alt="" width="244" height="184" /></p>
<p>HSG-Professorin Miriam Meckel (<a href="http://www.mcm.unisg.ch/content/view/34/166/lang,de/">Uni</a> &#8211; <a href="http://www.mcm.unisg.ch/content/view/34/166/lang,de/">privat</a>) spricht über «Das Glück der Unerreichbarkeit &#8211; Wege aus der Kommunikationsfalle». So heisst auch ihr <a href="http://www.amazon.de/Das-Glück-Unerreichbarkeit-Wege-Kommunikationsfalle/dp/386774002X">aktuelles Buch</a>.</p>
<p>Meckel erzählt eine Anekdote, wie sie nach einem mehrere Stunden langen Conference Call eine Buchhändlerin angeschnauzt hat, obwohl die gar nichts dafür konnte. Daraufhin war sie geläutert und hat begonnen, an ihrem Buch zu recherchieren. (Die Frage ist, ob sie nun keine Conference Calls mehr macht.)</p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p><strong>On‐ und Oﬀzeiten deﬁnieren</strong></p>
<ul>
<li>Antwortslots für E-Mails und Telefonate festlegen</li>
<li>Ordner nach Dringlichkeiten anlegen</li>
<li>E-Mails mit mehr als drei cc‐Adressaten ignorieren</li>
<li>Zwischen beruﬂicher und privater Kommunikation trennen (notfalls durch verschiedene Geräte)</li>
<li>Kommunikationsmodus „hohe Priorität“ hinterfragen</li>
<li>E-Mail-freie Tage, Natel-freie Zonen</li>
<li>Jeder hat das Recht auf eine „kommunikative Identität“</li>
</ul>
<p>(Mit Verlaub: Die könnten alle auch bei <a href="http://imgriff.com">imgriff.com</a> stehen, für sowas braucht es in der Regel keine Wissenschaftler.)</p>
<p>Hier noch zwei Folien aus der Präsentation von Miriam Meckel:</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-multitasking.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-136" title="Das Glueck der Unerreichbarkeit - Multitasking" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-multitasking.jpg" alt="" width="420" height="275" /></a></p>
<p>Zum Stichwort (oder Mythos?) Multitasking zwei Studien:</p>
<ul>
<li>Am Londoner Kings College wurde ein Experiment mit 1000 Probanden durchgeführt, welche in drei Gruppen eingeteilt wurden. Gruppe 1 musste einfache Aufgaben lösen, Gruppe 2 ebenfalls, erhielt jedoch zwischendurch immer wieder E-Mails und Gruppe 3 musste dieselben Aufgaben lösen, hatte aber vorher gekifft. Am schlechtesten gelöst wurd die Aufgabe von der Gruppe 2, welche nur halb so gut abschnitt wie die Gruppe der Kiffer!</li>
<li>Wie durch eine Studie der UC Irvine herausgefunden wurde, werden wir durchschnittlich alle 2.5 Minuten von der Arbeit abgelenkt (durch E-Mails, Anrufe&#8230;) und denken dann, dass wir einfach rasch das E-Mail lesen und dann weiterarbeiten. In Tat und Wahrheit dauert es aber 25 Minuten, bis wir uns wieder richtig auf die Arbeit konzentrieren können.</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-information_overload.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-137" title="Miriam Meckel - Das Glück der Unerreichbarkeit - Information Overload" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel-das_glueck_der_unerreichbarkeit-information_overload.jpg" alt="" width="420" height="272" /></a></p>
<p>Auch was Informationsflut betrifft, existiert eine interessante Studie, welche im Jahr 2002 durchgeführt wurde. Wissenschaftler der UC Berkeley schätzten damals die Menge an Daten, welche jedes Jahr neu auf unseren Festplatten gespeichert wird, auf <a title="Wikipedia: Exabyte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exabyte">5 Exabytes</a> (also 1 Milliarde Gigabytes). Um das besser zu veranschaulichen, wurde das Beispiel der <a title="Wikipedia: Library of Congress" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Library_of_Congress">Library of Congress</a> in Washington herangezogen, welche damals 19 Millionen Bücher in ihrem Bestand hatte. 5 Exabytes entsprechen der Datenmenge von 500&#8217;000 Libraries of Congress! Rechnet man nun auch noch die Kommunikation via E-Mail und Telefon hinzu, kann man nochmals 10 Exabyte dazurechnen, wodurch sozusagen pro Jahr 1.5 Millionen Libraries of Congress neu auf den Festplatten dieser Welt abgespeichert werden. Überwältigend.</p>
<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel_kmu-tag.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-140" title="Miriam Meckel - KMU-Tag 2008" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/miriam_meckel_kmu-tag.jpg" alt="" width="420" height="279" /></a></p>
<p>Übrigens: auf dem Foto scheint es, als würde Miriam Meckel verstohlen auf ihrem BlackBerry E-Mails checken&#8230;</p>
<p>Nette Fussnote: Meckel musste pünktlich um 12.20 Uhr gehen, und da sie selbst bei ihrem Vortrag etwas überzogen hatte, war sie bei der den Vormittag abschliessenden Diskussion nicht mehr da.</p>
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		<title>Buch von Armin Assinger mit Widmung zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 11:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[KMU-Tag 2008]]></category>
		<category><![CDATA[armin assinger]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verlosen ein Buch von Armin Assinger an alle, die bis Montag um 12 Uhr hier kommentieren oder bei Twitter dem User @kmutag followen. (Wer nicht weiss, was Twitter ist: Einfach hier unten kommentieren, sinnvollerweise mit richtiger Mailadresse.) Diese Widmung kann sich eigentlich niemand entgehen lassen &#8211; weiss ja niemand, dass der Besitzer gar nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/assinger_big.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-46" title="Auch Sieger haben Angst " src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/assinger_big.jpg" alt="" width="238" height="336" /></a></p>
<p>Wir verlosen ein Buch von Armin Assinger an alle, die <strong>bis Montag um 12 Uhr</strong> hier kommentieren oder bei Twitter dem User <a href="http://twitter.com/kmutag">@kmutag</a> followen. (Wer nicht weiss, was Twitter ist: Einfach hier unten kommentieren, sinnvollerweise mit richtiger Mailadresse.)</p>
<p><span id="more-45"></span></p>
<p>Diese Widmung kann sich eigentlich niemand entgehen lassen &#8211; weiss ja niemand, dass der Besitzer gar nicht dabei war:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/widmung_assinger_kmu_tag.jpg"><img class="size-medium wp-image-53 aligncenter" title="Auch Sieger haben Angst - Widmung" src="http://blog.kmutag.ch/wp-content/uploads/2008/10/widmung_assinger_kmu_tag-273x300.jpg" alt="" width="370" height="406" /></a></p>
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